Spielbericht: FC Eisdorf vs. SV Rotenberg II

Schnee-Graupel, 3 Grad, viel Krampf, wenig Kampf (zumindest beim FCE), aber immerhin 6 Tore! So oder so ähnlich könnte man das Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften beschreiben. Die Voraussetzungen waren soweit klar: Die Reserve des SVR lag auch vor dem Spieltag „relativ“ abgeschlagen auf dem letzten Platz, wohingegen der FCE sich in den letzten Wochen nach und nach weiter nach oben schob und in den letzten 9 Spielen zuvor nur 1 Niederlage (gegen den Tabellenführer) einstecken musste. Das mahnen und warnen des Trainers -dass der Gegner nicht unterschätzt werden dürfe- war somit an niemandem vorbei gegangen und konnte auch nicht überhört werden….

  1. Halbzeit:

Der FCE startete furios schlecht und kam, wenn überhaupt, nur durch die schnellen Eisdorfer Riedel, Kriebel oder Bohnhorst durch, was aber so gut wie gar keinen Ertrag einbrachte. Die Einstellung stimmte nicht ganz, man war nicht wach und prinzipiell immer einen Schritt später dran als der Gegenspieler. So kam es wie es kommen musste…

Nach gut getretener Gäste-Ecke von Schlösser, kam es zu einem Gewühle im Eisdorfer Strafraum: Keeper Müller faustete den ersten Ball gegen den Kopf eines gegnerischen Spielers, von dort aus kam es zu mehreren Abschlüssen, welche so lange geblockt werden konnten, bis der Rotenberger Waldmann plötzlich allein vor dem Tor stand und nur noch einschieben brauchte. 0:1

Es sollte sich nicht viel ändern und die Rotenberger waren weiter am Drücker: So konnte sich FCE-Torwart Müller mit einer klasse Parade bei einem Schuss vom Sechzehner auszeichnen und den gefährlichen Ball noch aus dem Eck wischen. Bei einem 0:2 Rückstand wäre das alles noch unangenehmer geworden.

Nach ca. 30 Minuten der erste Torschuss der Eisdorfer. Meinecke schlenzte einen Freistoß direkt gegen das Lattenkreuz der Gäste und durch das Scheppern wurden die Eisdorfer nun endlich wach, denn nun spürte man ein aufbäumen in der Mannschaft. 3 Minuten später war es dann soweit. Einen Freistoß ca. 25 Meter vorm Tor legte Meißner quer und Meinecke schlenzte diesen wunderbar in den Winkel. 1:1.

Fortan kam der FCE besser ins Spiel.
Einen Freistoß von Meinecke konnte Pilz in der 41. Minute per Flugkopfball über die Linie befördern. 2:1.

Nur 4 Minuten später war es Kriebel, der eine Bohnhorst-Flanke unhaltbar in die lange Ecke verlängern konnte. 3:1.

  1. Halbzeit:

Wer dachte, dass der FCE das Spiel nun locker „nach Hause bringen würde“, täuschte sich an diesem Tag. An dem sowieso schon gebrauchten Tag, kam man mit einer taktischen Umstellung des Trainers Jacek Ciesla nicht ganz so gut zurecht und musste mit einem fahrlässig verschuldeten Elfmeter den 3:2-Anschlusstreffer durch Schlösser hinnehmen.

Auch die Umstellung zurück in die vorherige Formation brachte hier keine Sicherheit mehr ein. Die Rotenberger spielten sich zwar keine Chancen mehr heraus, jedoch beschlich einen das dumpfe Gefühl, dass es jeden Moment den Ausgleich hageln könne.

Viel zu erwähnen gibt es zur 2. Halbzeit nicht mehr, bis auf, dass Meinecke in der 89. Minute den Schlusspunkt per Dropkick vom Sechzehner setzen konnte. 4:2.

Fazit:
Nicht schön -ganz und gar nicht schön-, aber selten und mit der vermutlich schlechtesten Leistung der Saison 18/19, reichte es an diesem Tag dennoch für 3 Punkte in der heimischen Borntal-Arena. Trotz dessen man sich im Vorfeld mehrfach gegenseitig sagte, dass dies die schwierigsten Spiele seien, schien es komplett an der Mannschaft vorbei gegangen zu sein. Großes Kompliment jedoch an den Gegner, der trotz der unerfreulichen Tabellensituation alles in die Waagschale warf und sich zu keinem Zeitpunkt aufgab!!!

Am Osterwochenende hat der FCE keine Spiele zu bestreiten, weshalb die Möglichkeit genutzt werden kann, um mal seine Liebste auszuführen. :)

Das nächste Spiel findet am 28. April 2019 im Borntal statt, denn dann heißt es: Samtgemeinde-Derby gegen Bad Grund.

Text: Alexander Pilz

TSV Nesselröden vs. FC Eisdorf

Eisdorf kassiert knappe Niederlage beim Tabellenführer

Am gestrigen Sonntag reiste der FC Eisdorf bei frühsommerlichen Temperaturen zum Auswärtsspiel nach Nesselröden.
Die Situation war vor dem Spiel klar, man wolle versuchen den derzeitigen Tabellenführer der Kreisklasse Nord zu ärgern und seinen eigenen positiven Trend zu halten.
Doch es gab im Vergleich zur vergangenen Woche einige Personelle Änderungen.
Stürmer Pilz fehlte aufgrund seiner Gelb-Rot Sperre. Zudem fehlten Keeper Conrad (Handverletzung), Ueberschär, Meinecke, Fuchs, (alle ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen). Agsten, Koch, Burgholte fehlten aufgrund privater Gründe. Vor Beginn des Spiels sorgte die Aufstellung bei vielen Fans für Verwunderung, da nicht Müller, sondern von Einem im Tor stand.

Halbzeit 1:

Der FCE begann die Partie bei stärkerem Gegenwind mit einem eher zurückhaltenden Tempo. Auch der TSV hatte in den ersten Minuten keine richtige Torchance. Es spielte sich daher sehr viel im Mittelfeld ab. Viele versprungene Bälle und eher schlechtere Pässe prägten das Spiel.
Es dauerte 12 Minuten, ehe der FCE die erste „Chance“ kreierte. Mittelfeldspieler Riedel schickte den schnellen Stürmer Kriebel und versuchte es aus spitzem Winkel. Doch der Keeper der TSV konnte den Ball dann doch leicht halten. Das Spiel war in der ersten Halbzeit sehr zerfahren. Lange Pässe der TSV endeten oftmals durch Hilfe des Windes im Tor-oder Seitenaus. Pässe des FCE´s wurden im Gegenzug oftmals von der Abwehrreihe der Gastgeber abgefangen. So ging man mit einem verdienten 0:0 in die Halbzeit. Nach einem wahren Spektakel sah dieses Spiel leider nicht aus.

Halbzeit 2:

Die zweite Hälfte begann so, wie die Erste aufhörte. Viele Zweikämpfe und Fehlpässe waren zu sehen. Das Eisdorfer Mittelfeld um Hagenbruch, Meißner und Meinecke versuchte alles, um die Mitte dicht zu machen, was größtenteils auch gut gelang. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit konnte sich der Gastgeber nun mehr mit dem Spiel identifizieren und hatte somit zwar mehr Ballbesitz, aber gegen die wieder einmal gutstehende Eisdorfer Abwehr um Keeper von Einem, Schimmeyer, Pflugfelder und N.Gropengießer war zunächst nichts zu holen.

67min. Ein im Mittelfeld geführter Zweikampf von Kapitän Meinecke brachte den Gastgebern ein Freistoß an der Mittellinie. Dazu ist deutlich zu erwähnen, dass dies kein Freistoß war. Der Eisdorfer Spieler nahm mit einer guten Fußbewegung den Ball vom Gegenspieler ab und lies diesen stehen. Plötzlich der Pfiff zum Freistoß. Für alle Eisdorfer Spieler und mitgereisten Fans gab es nur ein „lautes Kopfschütteln“. Der ausgeführte Freistoß landete vor dem 16er des FCE´s, welcher mit einem missglücktem Klärungsversuch genau in die Füße eines „Rotstutzen“ gelang. Dieser schloss aus knapp 16m ab. Keeper von Einem hielt zunächst stark, doch beim Nachschuss hatte die gesamte Hintermannschaft leider keine Chance und so konnte Jonas Leineweber für die TSV zum 1:0 einnetzen.

Die nächsten Minuten hatte die TSV dann sichtlich im Griff. Der FCE stand für viele Fans zu tief und konnte so keine wahren Akzente nach vorne setzen.
In der 74min hatte dann der #FCE durch einen Freistoß aus dem Halbfeld etwas Entlastung. Nach einer Kopfverlängerung eines FCE Spielers hatte Meinecke die große Chance zum Ausgleich. Am langen Pfosten, 2m vor dem Tor schaffte er es leider nicht mehr den Ball richtig ins Tor zu drücken, sondern ihn nur noch mit dem Spann über das Tor zu lenken. Schade Captain!

In der Folge wurde der FCE ENDLICH wacher. Man verteidigte nicht mehr so tief und hatte phasenweise mehr vom Spiel. Stürmer Kriebel war aber trotzdem sichtlich anzumerken, dass ihm sein Sturmpartner Pilz fehlte. Kriebel lief sich wahrlich die Hacken wund und konnte alleine gegen die Abwehrkette nur wenig ausrichten. Es fehlte einfach der zweite richtige Stürmer zur Unterstützung.
Und so versuchte der FCE nochmal alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch die Abwehr der TSV war an diesem Tag nicht zu überwinden. Folgend war dies dann auch der Endstand. Man trennte sich zwar mit einer Niederlage gegen den Tabellenführer, doch in vielen Augen wäre ein Ausgleich auch akzeptabel gewesen. (Großchance 74min.)
Vielleicht wäre man mit frühem Druck auf den Gegner besser klargekommen, aber um ein großes Fußballidol zu zitieren. „Wäre, wäre, Fahrradkette“(L.M.)

So verabschiedet sich der FC Eisdorf aus dem sonnigen Nesselröden und bereitet sich nun auf den kommenden Gegner SV Rotenberg II vor. Am kommenden Sonntag ist die SVR II in unserer Borntal-Arena zu Gast!

Ein großes Dankeschön gilt zudem noch an die Spieler von Einem und Gropengießer, welche längere Heimfahrten in Kauf genommen haben, um am Spiel teilnehmen zu können. (Berlin & Frankfurt).

Für den FCE spielten:
von Einem, Schimmeyer, Pflugfelder, Gropengießer, Meißner, Hagenbruch, Meinecke, Bohnhorst, Riedel, Ciesla, Kriebel

Text: Alexander Hallepape

FSG belohnte sich erstmals in der Rückrunde

In einem packenden und bis zur letzten Sekunde nervenaufreibenden Spiel in Gifhorn, konnten die Damen der FSG Eisdorf\Hattorf am Ende als Sieger vom Platz gehen. Nach einer sehr guten Anfangsphase, für die Elf weit angereisten Rand-Harzerinnen, wurde es am Ende doch noch sehr knapp mit den drei Punkten.
Ein verunglückter Rückpass des SV und die daraus resultierende Ecke brachte der FSG die schnelle Führung. Die Ecke getreten von Josephine Hoffmann rutscht kurz vor der Torlinie flach durch den Abwehrpulk. Christina Lösch-Hölling stand goldrichtig und konnte so ungehindert zum 0-1 (5 Min.) einschießen. Die frühe Führung tat der FSG sichtlich gut. Man kombinierte aus der Mitte heraus, spielte aber auch mal einen langen Ball und das sollte schon bald Früchte tragen. Ein schönes Doppelpassspiel von Laura Eicke und Johanna Klages leitet das zweite Tor für die FSG ein. Klages kam so kurz vor dem 16er des SV zum Abschluss, traf das Leder zwar nicht voll aber der Schwung reichte um das 0-2 zu besiegeln. Als nächstes trat die Top-Torjägerin der FSG, Christiane Rütters in Erscheinung. In ihrem ersten Spiel der noch jungen Rückrunde startete sie nach einem perfekten langen Ball von Libero Farina Frisch goldrichtig. Nahezu im Alleingang schraubte sie die Führung auf ein 0-3 (16 Min.) herauf. Die FSG schaltete nun sichtbar einen Gang herunter, hinzu kam nach gut einer halben Stunde dann die Schrecksekunde für die FSG. Janet Broihan verletzte sich in einem Zweikampf und musste bis zur Halbzeit behandelt werden. Die Unterzahl nutzten die Gastgeberinnen aus und konnte in der 36 Minuten durch Anna-Lena Müller zum 1-3 verkürzen. Das kurze Luft holen und das Lebenszeichen der Gifhorner rüttelte die FSG noch einmal wach. Diesmal wurde Josephine Hoffmann von Farina Frisch geschickt. Einen sehr langen Ball erreichte Sie noch vor der Torfrau des SV mit der Fussspitze und lupfte so das Leder vor das leere Tor. Das resultierende 1-4 in der 41 Minute war aber noch nicht der Halbzeitstand. Der SV Gifhorn hatte noch kurz vor der Pause eine Ecke. Bei einer Rudelbildung vor dem Tor der FSG und einem nicht sauber geklärtem Ball konnte Germaine Strelow das Leder zum 2-4 über die Linie drücken. Mit der knappen Führung für die FSG ging es in die Pause. Die ersten Punkten waren hier nun zum Greifen nahe. Broihan kehrte zur zweiten Hälfte wieder auf das Grün zurück, allerdings war an ein normales Fußballspiel für Sie nicht mehr zu denken. Mit Biss hielt sie die zweiten 45 Min. durch und verhinderte durch ihren Einsatz eine weiteres Spiel in Unterzahl. In der 55 Min. erlief sich Jannika Pribyl einen zu schwach gespielten Rückpass der FSG und verkürzte auf 3-4. Die Gifhornerinnen witterten nun ihre Chance und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Ein Vorstoß durch Rütters in der 63 Min. wird nur durch ein Foul im 16er der Gastgeberinnen gestoppt. Den anschließenden Elfmeter verwandelte die zu Fall gebrachte selber zum 3-5. In der Schlussphase legten die Damen des SV noch eine Schippe drauf. Ein Freistoß in der 75 Min. wurde länger und länger und fand im 16er der FSG mit Sabrina Püschel eine dankende Abnehmerin. Das 4-5 eine Viertelstunde vor Schluss machte das Spiel nun zu einer Zitterpartie für die Gäste. Am Ende sicherte sich die FSG, mit allen Reserven die drei Punkte und belohnte sich verdient für dieses Spiel. Im Nachgang drückte die schwere Knöchelverletzung und damit der längere Ausfall von Janet Broihan die Freude.
Ein großes Lob gab es von Trainer Lange an das gesamte Team „Heute hat hier Jede die drei Punkte verdient“
Die FSG Eisdorf\Hattorf sicherte sich durch die Punkte weiterhin den 7. Platz in der Tabelle.
Am kommenden Wochenende sind die Damen des SV Wendessen zu Gast im Eisdorfer Borntal, Anpfiff ist um 15 Uhr.